Flyer verteilen gegen den Marsch fürs Läbe

Während dem SoLa, als wir gerade kein Programm hatten, diskutierten wir Jugendliche über alles Mögliche. Später kamen wir auch auf den „Marsch fürs Läbe“ zu sprechen. Alle anwesenden Jugendlichen waren empört, da dieser Aufmarsch dafür diente, das lang erkämpfte Abtreibungsrecht wieder abzuschaffen. Wir gingen noch am selben Tag zu unseren Leitern und fragten sie, ob sie uns nicht unterstützen würden falls wir etwas dagegen unternehmen würden. Wir sprachen gemeinsam darüber was die Jugendlichen geplant hatten, da wir überhaupt nichts Konkretes hatten, sprachen wir über das Jugendliche-Programm das wir dort schon machen wollten. Sonst fanden wir keine Zeit mehr im SoLa,. Darum verschoben wir das Jugendlicheprogramm auf das Mösli das schon zwei Wochen später war. Als die Kinder schon schliefen, begannen wir mit dem Informationen sammeln. Die Leiter haben schon im Voraus viele nützliche Infos gesammelt und an diesem Abend stärkten wir alle unsere Meinung, damit wir am folgendem Tag einen Flyer schreiben konnten. Den Flyer gestalteten wir so lebendig wie möglich, daher fanden dort viele Demosprüche ihren Platz, wie ihr hoffentlich gesehen habt 😉 Ein cooles Möslifest verging und leider mussten wir alle wieder nach Hause, das war aber nicht so schlimm da am nächsten Samstag schon die Demo war. Alle Jugendliche und ein paar Leiter trafen sich um  zwölf Uhr beim Bellevue und bestaunten die neugedruckten Flyer. Es waren 1000 A5 grosse Flyer in rot, weiss, und rosa, die wir zwischen Bellevue und Bahnhofstrasse verteilten. Wir wagten uns auch kurz zum Münsterhof, der schon jetzt voll mit Abreteibungsgegner war. Wir, die Jugendlichen der Roten Falken Zürich, sind der Meinung das jede Frau die Möglichkeit haben muss, abtreiben zu können.Falls sie das für richtig und nötig hält. Als wir uns dann bis zum Rathaus nach vorn geflyert haben, trafen wir noch kurz die jung HelferInnen aus Südbayer, die exrta nach Zürich kamen um sich am Protest zu beteiligen. Bei der Wasserkirche, neben dem Münsterhof, sahen wir das wir noch viel zu viele Flyer hatten, also stieg die Hälfte von den Jugendlichen auf den Grossmünsterturm und machte aus unseren Flyern Flugblätter. Wir finden, dass wir einen sehr guten Flyer gestaltet haben und ihn an viele Leute verteilt haben. Wir freuen uns schon auf die nächsten Aktionen, die hoffentlich genau so erfolgreich werden.

Sahar und Sophie

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6 Kommentare zu “Flyer verteilen gegen den Marsch fürs Läbe
  1. Susanna sagt:

    hallo ,,ein Falkenjugendlicher“
    Schön, dass Du Dich hier miteinbringst! Nun, jede Frau hier in den ,,entwickelten“ Ländern hat ja das Recht, zu entscheiden, ob Sie überhaupt schwanger werden will oder nicht. Mit der grossen Vielfalt an Verhütungsmitteln ist mir Schleierhaft, wie wir angeblich so viele ungewollte Schwangerschaften haben. Eine Freundin von mir hatte mit ihren jungen 22J. bereits das zweite Mal (!) abgetrieben – angeblich hatte sie beide Male mit der Pille verhütet. Jep, ist klar. Genau. Glaube ich aufs Wort. – Natürlich nicht! Ich konnte sie zum Glück überzeugen, sich jetzt endlich einmal so ein Hormonstäbchen einsetzen zu lassen. Das Stäbchen muss sie selber zahlen – die AbtreibungEN und die damit folgenden Kosten und Arbeitsunfähigkeit nicht. Paradoxon per se… Das Recht hört dort auf, wo es andere in Mitleidenschaft, resp. in diesen Fällen in den Tod zieht. Schau Dir doch auf youtube einmal ,,Der Stumme Schrei“ an. Dieser (schon etwas ältere) Film stammt von einem Arzt, der selbst über 66’000 Abtreibungen vorgenommen hat. Bis er eines Tages per Ultraschall eine Abtreibung mitgefilmt hat (es gibt heute Aufnahmen, die noch viel krasser aussehen, da es heute die Möglichkeit gibt, in der Gebärmutter mitzufilmen – die Prozedur bleibt aber die selbe). Danach wurde er zum unermüdlichen Kämpfer für das ungeborene Leben. Wenn jemand sowas nicht überzeugt, muss man wohl ein Herz aus Stein haben.. Und bedenke stets: Du warst auch einmal so klein und wehrlos.. Alles Gute sowieso..

  2. Ein Falkenjugendlicher sagt:

    Hallo Miteinander,

    Ich wollte Stellung nehmen zu den Kommentaren die unter diesem Artikel ihren Platz fanden. Wir sind keines Wegs der Meinung, dass alle Kinder abgetrieben werden sollen. Wir sind aber auch nicht der Meinung, dass kein KInd abgetrieben werden soll. Unser Anliegen ist es lediglich, dass jede Frau das Recht dazu hat, dies selbst zu entscheiden. Es ist nicht Aufgabe der Anderen, diese Entscheidung für sie zu treffen. Natürlich kann man die betroffene Person beraten oder ihr die eigene Entscheidung nahelegen. Aber es sollte nicht gsestzlich festgelegt werden, ob eine Frau abtreiben darf, oder nicht.

  3. Susanna sagt:

    hallo zäme

    Ihr Falken setzt euch für Kinderrechte ein (mehr Freiräume etc) und im gleichen Atemzug spricht ihr dem ungeborenen Kind das Lebensrecht ab? Ich war bis jetzt an jedem Marsch dabei – dieses Mal helfe ich aktiv mit. Die ,,Gegenbewegung“ verhält sich jedes Mal schlimmer und schändlicher. Letztes Mal wurden wir mit Kondomen beworfen, resp. haben die Gegner aus den Kondomen ,,Luftballons“ gemacht. Würden die den Gummi über ihr Geschlechtsteil streifen, hätten wir nicht so viele Abtreibungen! Sex – wie schön er auch sein mag – bedeutet auch Verantwortung! Und dazu gehört eine angemessene Verhütung – wovon es wohl genug gibt! Es ist tragisch, dass wir dem Schwächsten in unserer Gesellschaft so wenig Achtung geben und – wenn es denn ,,unerwünscht“ ist, einfach beseitigen. Was seid ihr denn für eine Organisation, frage ich mich da!?!! Sucht euch einen ,,Gegner“, der gleich stark ist – nicht ein Ungeborenes! Und wenn ihr euch für ,,Frauenrechte“ einsetzt, dann bedenkt vielleicht einmal, dass weltweit vielmehr Mädchen abgetrieben werden als Jungen, weil diese weniger Wert seien. Ihr widersprecht euch doch permanent selbst.. Denkt daran: ihr wart auch einmal so klein und schutzlos – und statt Abtreibungen zu unterstützen, helft lieber den Organisationen, die Müttern in Not helfen (SHMK, Mütterhilfe, Verein Mama etc). Da helft ihr wirklich!
    lg, Susanna

  4. Anna Maerki sagt:

    Die Mütterhilfe in Zürich (SHMK.ch) ist eine wunderbare Anlaufstelle. Auch mir ist es passiert, dass ich ungewollt schwanger wurde – und heute, 4 Jahre später, bin ich sehr sehr glücklich, Mutter eines wundervollen Kindes geworden zu sein, das mich viel lehrt und meinem Leben einen grossen Sinn gibt. Meine eigene Kindheit heilt Schritt für Schritt und ich bin sehr dankbar, ist dieser kleine grosse Mensch in mein Leben gekommen. Die Vorstellung, ich hätte abgetrieben, lässt mich heute erschauern. Ich sehe jetzt: es gibt einen machbaren Weg – auch wenn er im Moment nicht der eigenen oder gesellschaftlichen Vorstellung entspricht.
    Ich wünsche den Frauen in dieser Situation viel Mut! Lasst euch beraten und einen Lebensplan entwerfen. Die Mütterhilfe kann wirklich helfen und unterstützen.
    Ein Kind ist ein wahrer Schatz und bringt soviel Chance zu Wachstum ins Leben.
    Ich war auch eine sehr wütende Frau, auf die Männer, die nicht das Kind in sich tragen. Die sich dieser Entscheidung entziehen können.
    Doch mittlerweile beschäftigt mich dies nicht mehr. Ich bin einfach glücklich, hat mein Leben diese Wende genommen.

  5. Muggli Peter sagt:

    So ein Schwachsinn. Kindern und Jugendlichen brauchen christliche Werte.
    Jedes Kind ist etwas wunderbares. Helfen und unterstützen wir diejenigen, die ungewollt Schwanger sind.

  6. Wampfler Jakob sagt:

    wenn ihr selber auch abgetrieben worden wäret, also bereits im Mutterleib ermordet worden wäret, könntet ihr jetzt keinen solchen Blödsinn machen, müsst vielleicht mal etwas intelligenter überlegen