Neues Falken Info Nr. 30

Das neue Infoblatt der Roten Falken ist online!

Inhalt:

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Geschlechterstereotypen und die Falken

Im Rahmen meiner Masterarbeit habe ich mich ein Jahr lang mit Männern in geschlechtsuntypischen Berufen und deren Vorstellungen von Geschlechterstereotypen befasst. Nach so intensiver Auseinandersetzung auf theoretischer Ebene, habe ich mir Gedanken gemacht, wie sich die Ergebnisse der Arbeit mit meinem «realen» Leben verknüpfen lassen. Dabei kreisten meine Gedanken auch um die Arbeit bei den Roten Falken. Ich habe mir überlegt, inwiefern mich die Zeit bei Roten Falken bezüglich meiner eigenen Vorstellungen geprägt hat und wie ich das Zusammenleben bei den Falken in Zusammenhang mit dem Thema meiner Forschung einordnen kann. Mir wurde bewusst, wie wichtig die Auseinandersetzung mit Geschlechterrollen ist (das nicht nur in Bezug auf den Arbeitsmarkt oder die berufliche Zukunft von Kindern und Jugendlichen, sondern auch gesamtgesellschaftlich). Um den Rahmen meiner Forschung und anschliessend daran meine Überlegungen besser verstehen zu können, möchte ich mit einer Zusammenfassung der Arbeit einsteigen.

Forschungsergebnisse

Die Geschlechtersegregation auf dem Arbeitsmarkt führt dazu, dass sich gewisse Personen, die einen Beruf gewählt haben, in dem ein Geschlecht statistisch untervertreten ist, ihre Wahl erklären und legitimieren müssen. Die Erklärung und Legitimierung für die Berufswahl verlaufen entlang verschiedener Argumentationsmuster. Die Legitimation erfordert unter anderem eine Auseinandersetzung mit eigenen Vorstellungen von Geschlecht und normativen Ideen der Gesellschaft. In meinem Forschungsprojekt habe ich untersucht, wie junge Männer in geschlechtsuntypischen Berufen über Männlichkeit diskutieren. Mit einer Diskursanalyse von Interviewtranskripten konnte ich aufzeigen, dass junge Männer gleichzeitig von einer Auflösung der Geschlechterrollen ausgehen, bei praktischen Arbeiten und Rollenvorstellungen trotzdem in geschlechterstereotypen Logiken denken. Eine stereotype Geschlechterordnung sieht Männlichkeit in einer hegemonialen Position. Männer in Berufen mit statistisch tiefem Männeranteil nehmen eine Privilegierung von Männern ebenfalls aktiv wahr, argumentieren aber nicht auf struktureller Ebene, sondern mit ihrer ausserordentlichen Eigenleistung. Trotzdem ist es für sie wichtig, nicht ganz alleine unter Frauen zu arbeiten, die Verbindung zwischen Männern scheint speziell und essentiell für das Wohlbefinden zu sein. Es fällt auf, dass junge Männer in ihrer Argumentation sehr sensibel auf verschiedene Kontexte reagieren und immer wieder erwähnen, dass sie sich in Gesprächen den zuhörenden Personen anpassen. Während sie sich ihren Kollegenkreis frei ausgesucht haben und in Zusammenhang mit diesem Kontext betonen, dass die Vorstellungen eher von einer gleichberechtigten Ordnung zwischen den Geschlechtern ausgehen, sind sie am Arbeitsplatz mit geschlechtsstereotypen Vorstellungen konfrontiert und passen sich dort eher an die Meinungen an. Um eine Geschlechtersegregation auf dem Arbeitsmarkt weiter aufzulösen und somit Talenten den Weg in geschlechtsuntypische Berufe zu vereinfachen, müssten Schulen und Ausbildungsbetriebe auf die Thematik aufmerksam gemacht werden.

…und im Falkenalltag?

Die Ergebnisse meiner Forschung, vor allem die Wahrnehmung der Erwartungen an Männer fand ich äusserst spannend. In einem Selbstverständnis sprachen meine Interviewpartner parallel von einer Gleichstellung der Geschlechter aber auch von stark vorhandenen stereotypen Geschlechterrollen. Diese Gleichzeitigkeit zeigt, wie wichtig das Thematisieren und Ansprechen von Geschlechterrollen ist. Da sind auch Orte und Treffpunkte, an denen Kinder und Jugendliche verkehren, gefordert. Meiner Einschätzung nach, arbeiten die Roten Falken seit jeher durch die Gestaltung des Gruppenalltages an diesem Thema.
Soweit ich das aus meiner aktiven Falkenzeit und aus meinen jetzigen Einblicken in den Gruppenbetrieb beurteilen kann, ist genau das Diskutieren und Aushandeln von Vorstellungen und Ideen von Geschlechterrollen im Gruppenbetrieb alltäglich. Das beginnt damit, wer im Fussball den Ball zugespielt bekommt und endet mit Diskussionen im Helfer*innen-Team, wer sich jeweils um die Kinder kümmert, die Heimweh haben, oder wer den Abwasch erledigt. Und genau diese feinen, alltäglichen Aushandlungen finde ich interessant und ich finde es auch wichtig, dass Kinder solche Diskussionen zum einen mitbekommen und zum andern aktiv führen. Zu erfahren, dass solche Diskussionen, trotz der vermeintlichen Gleichstellung, absolut angebracht sind und man sich darin gegen normative Vorstellungen stellen kann, ermöglichen es, dass Kinder und Jugendliche eher den Weg wählen können, der ihren eigenen Vorstellungen entspricht und sich nicht dazu genötigt fühlen, die Richtung einzuschlagen, die ihnen aufgrund ihres Geschlechtes von der Gesellschaft zugeschrieben wird.

Fazit

Diskussionen und Gespräche, die den Ansprüchen von Kindern und Jugendlichen entsprechen können das Selbstbewusstsein fördern und können auch für Personen wichtig sein, die sich zum Beispiel nicht in die binäre Geschlechterordnung einfügen (siehe Falkeninfo Nr. 29, Mai 2018).

Ich finde es toll, wenn die Roten Falken ein Raum schaffen, an dem über Geschlechterrollen diskutiert wird und somit auch dazu beitragen, dass Stereotypen angezweifelt werden und verschiedene Geschlechter sich wohl fühlen.

Marisol

Osterschule 2018 – Kapitalismuskritik, Armut und Utopien

Obwohl – oder gerade weil – wir alle intensiv mit verschiedensten Falken- und sonstigen Projekten beschäftigt waren, trafen wir uns über das Osterwochenende im Mösli um uns wieder einmal Zeit für eine inhaltliche Auseinandersetzung mit politischen Themen zu nehmen. Dieses Jahr standen verschiedene Inputs auf dem Programm: Am Freitag beschäftigten wir uns mit Kapitalismuskritik und Utopien, am Samstag mit Armut. Die Herausforderung bestand vor allem darin, eine Schnittstelle zwischen den verschiedenen Hintergründen und Ansätzen der Teilnehmenden zu finden. Während die einen sich genauer mit der klassisch marxistischen Kapitalismuskritik auseinandersetzen wollten, hatten andere den Anspruch, vertieft über den tendenziellen Fall der Profitrate zu diskutieren. Diejenigen, die allgemein keine Lust auf Marx hatten, erhielten neue Denkanstösse in der Diskussion darüber, wieso wir bei der Ausformulierung von Utopien so schnell an die Grenzen unseres Vorstellungsvermögens kommen, ob und wann es konstruktiv ist, Utopien zu denken und inwiefern es nicht einfacher ist, Kritik zu üben als Alternativen vorzuschlagen. Auch am Samstag hatten wir viel zu tun: wir wurden mit Informationen beliefert, wie der Sozialstaat in der Schweiz funktioniert (oder eben nicht) und wurden beim Budgetieren von fiktionalen Sozialhilfegeldern stutzig. „Können sich alle ein Falkenlager leisten?“, war dort die erschreckende Frage, die wir uns stellten. Die Antwort ist natürlich „Ja!“, aber nicht wegen der Grosszügigkeit des Staates, sondern weil die Falken zum Glück einen Solifonds haben. Daran, ob es in der Schweiz überhaupt Armut gibt, zweifelt niemand von uns mehr.

Es waren komplexe und manchmal emotionale Diskussionen, die wir führten und wir reflektierten gemeinsam bis in den Abend hinein. Erfreulicherweise waren trotz des kleinen Werbeaufwandes auch viele Externe Teil des Wochenendes, die sich neben den Workshops und inhaltlichen Herausforderungen auch an den Spielen, am kochen, lachen und schliesslich am putzen (muss halt sein) beteiligten.

AG

Die neuen Falkenhelfer*innen stellen sich vor

Seit diesem Sommer gibt es eine neue Generation Falkenhelfer*innen. Langsam gewöhnen wir uns an Sitzungen, das Vorbereiten von Samstagnachmittags-Programmen und die Verantwortung, die uns gegeben wird.

Wir, das sind: Chiara (2002), Dimitri (2003), Armin (2003), Naemi (2001)

Damit ihr uns ein bisschen besser kennenlernt, haben wir einige wild durcheinandergewürfelte Fragen für euch beantwortet.

Was ist dein Lieblingsbuch?
Chiara: Im Meer schwimmen Krokodile
Dimitri: Die Tribute von Panem – Hunger Games
Armin: Huck Finn
Naemi: Trilogie der Wendepunkte

Was ist das Verrückteste, was du je getan hast?
Chiara: Eine Kinderzeichnung von mir wurde ins Weltall geschickt.
Dimitri: Ich habe mal eine Likebike-Olympiade gewonnen.
Armin: Ich bin mal 24 Stunden wach geblieben.
Naemi: Ich habe einen Touristen im Niederdörfli gefotobombt.

Wenn du deinen Namen ändern müsstest, wie würdest du dich nennen?
Armin: Pascal, weil man mir dann auf Italienisch “Paschkual“ sagen würde.
Naemi: Runa. Oder Rosa, dann hätte ich coole Namensvetterinnen.
Was ist das Peinlichste, das dir je passiert ist?
Chiara: Montag Morgen im Tram, ich bin am Musik hören, peinliche Lieder aus den Charts in voller Lautstärke. Alle schauen mich irgendwie komisch an, aber egal. Nach fünf Minuten merke ich, dass die Kopfhörer nicht richtig stecken und alle meine Musik hören…

Warum bist du bei den Falken?
Chiara: Seit ich sechs Jahre alt bin gehe ich in die Falken. Ich habe mich da schon immer wohl gefühlt, weil ich mitbestimmen und meine eigene Meinung jederzeit sagen durfte und ausserdem immer tolle Menschen kennengelernt habe. Jetzt sind die Falken eine Art zweite Familie für mich, mit der ich gerne meine Zeit verbringe.
Dimitri: Mir bedeuten die Falken viel, weil alle so akzeptiert werden wie sie sind, egal ob gross, klein, Frau oder Mann, und weil alle Mitspracherecht haben.
Armin: Weil die Kinder leider normalerweise nicht so viel zu sagen haben im Alltag. In den Falken dürfen sie mitbestimmen, eigene Ideen bringen und eigentlich fast alles selber planen und auch umsetzen, was mir sehr gefällt.
Naemi: Weil mir Solidarität wichtig ist. Seit dem ersten Tag fühle ich mich wohl bei den Falken. Ich finde es super, dass auch die Kinder mitbestimmen können und es keine Machtkonstrukte gibt.

Welche Eigenschaft macht dich aus?
Chiara: Ich lache viel und denke immer positiv!
Dimitri: Ich bin sehr geduldig.
Armin: Ich bin sehr offen.
Naemi: Ich kann Ungerechtigkeiten nicht auf mir sitzen lassen und kämpfe dagegen.

Was sind deine Hobbys?
Chiara: Ich mache Zirkus, spiele Klavier und fahre gerne Velo.
Dimitri: Skaten, Gitarre spielen, Zeichnen und Musikhören.
Armin: Handball spielen und Zeichnen.
Naemi: Klavier spielen und Singen.

Wenn du eine Superkraft hättest, welche wäre es?
Chiara: Zaubern wie Harry Potter oder Hypnose wie Merritt McKinney in „Now You See Me“
Dimitri: Teleportieren.
Armin: Gedanken lesen.
Naemi: Fliegen. Oder Gedanken lesen, dann wüsste ich immer, woran ich bin.

Was bedeuten die Falken für dich?
Chiara: Spass, Freundschaft, Solidarität, Gemeinschaft und Freiheit.
Dimitri: Viele Freund*innen und eine schöne und lustige Zeit.
Armin: Mitbestimmung und Spass.
Naemi: Freundschaft, politisches Engagement und ganz viel Solidarität.

Wir freuen uns auf ganz viele lässige Samstagnachmittage und Lager!

Die Roten Falken fliegen auch in Zürich-Nord

Da die Falkengruppe, die sich auf der Josefswiese trifft, beständig wuchs, haben wir uns dazu entschlossen, neu eine zweite Gruppe in Oerlikon zu starten! Jeden zweiten Samstagnachmittag treffen wir uns zur gewohnten Zeit um 13.30 im Oerliker Park und unternehmen gemeinsam was, sei es eine Sugus-Zältli-Action oder die Jagd nach Mister X. Alle weiteren Infos findet ihr entweder auf unserer Webseite hier oder auf Facebook unter www.facebook.com/Falken.ZHNord

Sommerlager im Jura

In diesem Sommerlager ging es ins Lagerhaus Sunnebärg zwischen Ederswiler und Roggenburg. Dabei durften wir während zwei Wochen der Sommerferien die Kantonsgrenze zwischen Basel-Land und Jura mit Spass und Solidarität beleben. Während die Wiese am Haus sich schon im Kanton Jura befindet, steht das Haus selbst im Kanton Basel-Land. Das diesjährige Sommerlager war eine gelungene Weiterentwicklung des SoLa 2017, wo wir auch schon mit Bern ins Lager gegangen waren. Wir konnten direkt an die guten Erfahrungen der letzten Jahre anknüpfen und verbrachten zusammen zwei wunderbare Wochen. Als gut eingespieltes Team genossen wir zu vierzigst das Haus Sunnebärg. Das Haus und die dazugehörige Wiese waren toll und durch die etwas abgeschiedene Lage ein guter Ort zum austoben und Falken sein. Einige Höhepunkte waren die Falkenabschlussparty am letzten Abend und natürlich der Ausflug mit Übernachtung in der zweiten Woche.

Das diesjährige Sommerlager war besonders bezaubernd, da das Lagerthema Harry Potter gewählt worden war. Ganz im Sinne der Selbstorganisation hatten wir uns als ganze Falkengruppe für dieses Thema entschieden und planten altersgemischt Spiele und sonstige Programme zum Thema vor. Wir tobten uns in der Sportart Quidditch aus, brauten Zaubertränke, duellierten uns (natürlich streng nach Codex) oder verwandelten die Dorfbewohnenden in Frösche. Auch die Liebhabenden der Astronomie kamen auf ihre Kosten, als in der zweiten Woche der sogenannte Blutmond am Himmel auftauchte, sich rot färbte und der ganzen Falkengruppe ein weiteres magisches Erlebnis bot. Mit einigen Tränen verabschiedeten wir uns schliesslich Ende Lager, es waren zwei tolle Wochen gewesen. Trost fanden wir darin, dass uns noch viele tolle Lager bevorstehen.

Pau

Neues Infoblatt 29 (Frühling 2018)

Das neue Infoblatt der Roten Falken ist online!

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Zu Besuch bei „du-bist-du“

Ein Bericht von Jugendlichen der Roten Falken…

Die Selbstmordrate von Queergenders ist fünf mal so hoch wie bei Cisgenders (Geschlecht, das der gesellschaftlichen Norm entspricht). Woran liegt das?

Ein Grund dafür ist die allgegenwärtige Diskriminierung unter welcher LGBT-Menschen leiden. In der heutigen Gesellschaft fehlt das Bewusstsein für diese Problematik. Aus diesem Grund haben wir den Workshop von du-bist-du besucht, um mehr über das Thema zu erfahren und zu lernen. Das Programm du-bist-du wird von der Zürcher Aids-Hilfe organisiert. Wir hatten Gelegenheit mit drei Homosexuellen über das Thema intensiver zu sprechen, Fragen zu stellen und zu diskutieren.

Wir haben zum Beispiel darüber gesprochen, dass das Geschlecht eines Menschen oft allein durch die biologischen Merkmale bestimmt wird, doch diese allein ergeben noch keine vollständige Einteilung, denn das wahre Geschlecht einer Person setzt sich zusätzlich noch aus verschiedenen anderen Aspekten zusammen:

  • Dem sozialen Geschlecht, das anhand persönlicher Definitionen, Gefühlen und Verständnis zustande kommt.
  • Die sowohl romantische als auch sexuelle Anziehung einer Person zu verschiedenen Typen von Menschen, beispielsweise Frauen, Männer, Menschen mit unbedeutendem Geschlecht oder zu keiner Person.
  • und dem Äusseren einer Person, was durch Kleidung, Handlungen, Verhalten und weitere Aspekte ersichtlich ist.

Zusätzlich haben wir gelernt, was die Abkürzung LGBT (Lesbian Gay Bi Trans) ist und wie man sich bei und nach einem Outing verhalten sollte.

Nestfalken – Rote Falken Drü

Die Idee geistert schon seit vielen Jahren herum. Aber die Gelegenheit für eine Umsetzung war noch nie so günstig wie am 1. Mai 2017. Spontan trafen sich Kinder aus der gleichen Spielgruppe am Kinderfest der Roten Falken und die Eltern waren begeistert von der Idee, dass die Kinder bereits ab 4 Jahren Falkenluft schnuppern können. Die Nestfalken waren im wahrsten Sinne des Wortes geboren.

Bereits beim ersten Versuch war erkennbar, dass das Angebot Anklang findet. Gegen 10 Kinder von 4-7 Jahren bastelten vergnügt Drachen und liessen diese auf der Kollerwiese übermütig fliegen. Seither wurde ein Piratenschatz gefunden, Schlangenbrot gebraten und die Stadtgärtnerei unsicher gemacht.

Verschiedene Kinder haben sich in der etwas langen Winterpause erkundigt, wann sie endlich wieder zu den Roten Falken können. Ein gutes Zeichen. Trotzdem heisst es vor jedem Programm erst einmal: „Nein, nicht schon wieder.“ Vor Ort wird schliesslich frohlockt: „Ja, das letzte Mal war es so cool, wir wollen unbedingt wieder das gleiche machen – Nichts neues!“ und nach dem Programm tönt es unisono: „Es war mega cool!“

 

Seit dem Herbst 2017 treffen sich sporadisch Kinder bereits ab 4 Jahren in der dritten Gruppe der Roten Falken in Zürich auf der Kollerwiese. Das Programm ist speziell auf kleinere Kinder zugeschnitten, die erste Falkenluft schnuppern wollen. Ältere Geschwister sind aber ebenfalls herzlich willkommen.
Das nächste Datum ist:
23. Juni: Baden auf der Fritschiwiese
Treffpunkt: 14h, Kollerwiese. Bitte anmelden!

Schützt die Umwelt statt das Geld – die Roten Falken am 1.Mai

Wie üblich waren die Roten Falken auch dieses Jahr am 1.Mai präsent. Thematisch war bei uns der Umweltschutz im Zentrum. Eine Umwelt, welcher für den Profit immer wieder geschadet wird, eine Umwelt, welche im Kapitalismus an zweiter Stelle steht, eine Umwelt, ohne die es für uns keine Zukunft gibt, eine Umwelt, für die es sich zu kämpfen lohnt. Neben dem Fronttransparent „Schützt die Umwelt statt das Geld“ waren auch viele Schilder zu sehen, welche unsere Inhalte an die Öffentlichkeit gebracht haben. Wie immer waren wir am Umzug mit einem eigenen Block vertreten, der sehr gut besucht war. Wir haben Parolen gesungen, sind gerannt, haben Spass gehabt, Flyer verteilt und eine actionreiche Demo durchgeführt. Zum Schluss gab es einen gelungenen Bühnenauftritt von einigen Kindern, ebenfalls zum Thema Umwelt (nachzusehen auf unserer Facebook-Seite „Rote Falken Zürich-City“). Auf dem 1.Mai-Fest am 28/29. April und am 1.Mai-Nachmittag hatten wir auf dem Kasernenareal unseren Stand, an dem wir Waffeln, Glacés, Kuchen, Pullis und T-Shirts verkauften, Sirup, Ballone und Infomaterial verteilten. In den Tagen nach dem 1.Mai sind bereits viele Anfragen von interessierten Kindern bei uns eingetroffen. Bilder von sämtlichen Aktivitäten kann man auf der Homepage (www.zuerich.rotefalken.ch) ansehen. Alles in allem können wir auf einen sehr gelungenen 1.Mai zurückblicken.

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle, die unseren Stand besucht haben, in unserem Block gelaufen sind, einen Kuchen gebacken haben oder uns in irgendeiner Form unterstützt haben. Ihr seid super!

Wessen Umwelt? Unsere Umwelt!
Wessen Zukunft? Unsere Zukunft!
Wessen Welt? Unsere Welt!

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